Samstag, 7. Juli 2012

七夕 (Tanabata)

Jep, heute ist es wieder soweit: Die Sterne Wega (aus dem Sternbild Leier) und Altair (aus dem Sternbild Adler) treffen sich das einzigste Mal im Jahr!

Wiki gibt uns auch einen kurzen Überblick zur Geschichte Tanabatas:

"Orihime, die Tochter des Himmelsgottes, war eine fleißige Weberin. Um ihr Abwechslung von der Arbeit zu geben, wurde sie von ihrem Vater mit dem Rinderhirten Hikoboshi verheiratet. Sie waren so verliebt, dass beide darüber ihre Arbeit vergaßen – die Rinder wurden krank und der Himmelsgott bekam keine neuen Kleider mehr. Darüber war er so erbost, dass er Hikoboshi auf die andere Seite des großen Flusses (die Milchstraße) verbannte. Weil sie aber vor Kummer immer noch nicht arbeiten konnten, dürfen sie sich einmal im Jahr treffen – an Tanabata. Wenn es an diesem Tag regnet, ist der Fluss zu breit und zu tief und kann nicht überquert werden."

Natürlich gibt es mehr Details aber ich halte es heute mal knapp, denn ich bin noch immer krank. Allerdings wollte ich unbedingt nach dem Eintrag zum 4. Juli in den USA auch vom 7. Juli in Japan schreiben. ^____^

In den Tagen vor Tanabata werden in Japan an vielen öffentlichen Plätzen Bambusbäume (oder große Äste) aufgestellt, an die man kleine, bunte Zettel mit seinen Wünschen aufhängen kann. Diese sollen dann in Erfüllung gehen. Im privaten Bereich werden diese Bäume oder Äste erst am Abend vor Tanabata aufgestellt.

Hier Bilder, die eine Freundin von mir machte, als ich im Sommer 2010 im Bahnhof Kichijôji, Tôkyô, meinen Wunsch aufschrieb und aufhängte:



Ich mag die Tradition Tanabatas wirklich sehr gerne und dachte, ich teile diese hier mit Euch. Habt Ihr vielleicht auch schon einmal etwas von diesem Fest gehört? Wart Ihr vielleicht zu dieser Zeit sogar in Japan und habt die ganzen anderen tollen Dekorationen in den Städten sehen können? Let me know guys~

Donnerstag, 5. Juli 2012

4th of July und American Pie

Am Dienstag hat es mich voll erwischt: Ich bin krank und liege seit dem den ganzen Tag nur im Bett - alles tut weh. Fiese Sommer-Grippe! Aber dank der Medikamente geht es mir gerade so gut, dass ich es wohl für ein paar Minuten schaffe aufrecht zu sitzen, also schnell ein kleiner aber feiner Entry von mir, bevor es wieder ins Bett geht.

Anlässlich des Unabhängigkeitstages in den USA dachte ich mir, dass es Zeit für ein Pie-Rezept wäre. Ich liiiiebe Pie! Speziell Pumpkin Pie aber hier solles heute um Cherry Pie gehen. Pics dôzo:

Cherry Pie vor dem Backen

Cherry Pie nach dem Backen

Cherry Pie Rezept:

Pie-Crust:

Das Rezept für die Pie-Crust bekommt Ihr HIER.

Wenn Ihr eine Top-Crust macht - und das empfehle ich bei Cherry Pie sehr - dann solltet Ihr das Pie-Rezept verdoppeln, sonst reicht der Teig nicht. Zumindest ist das meine Erfahrung bei Gebrauch einer Pie-Form mit einem Durchmesser von 23cm.

Pie-Filling:

1 Glas Schattenmorellen
1 Tüte Vanillepuddingpulver (zum kochen, nicht zum kalt einrühren)
Zucker
Zimt in Pulverform
Gewürznelken in Pulverform

Zubereitung:

Die Schattenmorellen mit dem Saft in einen Topf geben und das Vanillepuddingpulver unterrühren. Alles aufkochen lassen und mit Zucker und den Gewürzen je nach Geschmack abschmecken. Der Pudding dickt die Masse an und macht das Filling so perfekt für den Pie. Also ab in die Pie-Form, die mit der zuvor zubereiteten Pie-Crust ausgelegt ist. Dann die Top-Crust drauf - dazu im Folgenden noch zwei weitere Beispiele:





Für Cherry Pie favorisiere ich das klassiche Pie-Gitter als Top-Crust. Das US-Flaggen-Thema war ursprünglich für eine gute Freundin zum Geburtstag aber ich fand den 4ten Juli als Anlass auch ziemlich passend.

Den Pie dann im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für 40-50 Minuten backen bzw. bis die Top-Crust goldig braun geworden ist und das Filling ordentlich blubbert. Nach dem Abkühlen mit frisch geschlagener Sahne oder Vanilleeis servieren.

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr schon einmal Pie gegessen? Wie hat es Euch geschmeckt? Let me know~ 

Guuute Nacht! =^___^=

Montag, 2. Juli 2012

Geheimwaffe Nummer 3: Vanilla Bean Paste

Wow, das war eine ziemlich lange Phase vom Nichtsposten hier. Die letzten Tage vergingen aus diversen Gründen - schöne und weniger schöne - wie im Fluge und obwohl ich bereits mehrere Postings vorbereitet hatte, kam ich doch nie dazu diese auch zu posten. Aber weiter geht's - los wird mich hier keiner! *g*

Heute ist es mal wieder Zeit für eine weitere "leckere Geheimwaffe" und weil die bereits vorgestellten Geheimwaffen in Asien ihr Zuhause haben, geht es in diesem Posting in den Westen, genauer gesagt in die USA.

Neben der japanischen Küche mag ich auch das (nord-)amerikanische Essen sehr gerne. Die amerikanische Küche zeichnet sich für mich nicht ausschließlich durch die stereotypischen Gerichte aus, die man sofort mit Fast Food oder generell mit fettigem und übersüssem Essen in Verbindung bringt. Die Ursprünge der heutigen US-Cuisine liegen in den Töpfen der Bauern und den Netzen der Fischer, die den nordamerikanischen Kontinent neu besiedelten. Bis heute entwickelte sich das Angebot der US-Küche unter den verschiedensten kulturellen Einflüssen zu einer unglaublichen Vielfalt an regional geprägten Gerichten. Meiner Meinung nach eine sehr unterschätzte Küche aber vermutlich kommt es auch immer darauf an wie man Dinge kennenlernt. Während meines einjährigen Aufenthaltes in den USA hatte ich eine Gastmama die unheimlich gut und ausgewogen gekocht hat - das hat mich sicherlich sehr in meiner Einschätzung der amerikanischen Küche geprägt.

Aber nun genug der viel zu langen Einleitung und zurück zur Geheimwaffe: Vanilla Bean Paste.


Ganz gleich, ob man sich für Vanilla Bean Paste oder Vanilla Extract entscheidet - beides wird gerade beim Backen ständig verwendet - mit gutem Grund! Abgesehen von dem Fakt, dass die Paste nach Vanille schmeckt, funktioniert sie auch wunderbar, um Süssigkeiten geschmacklich abzurunden. Ein Beispiel wäre folgender Smoothie:



Sieht sehr spektakulär aus! Wie, nicht? Dann probiert es mal, denn was die Optik nicht hergibt, bringt der Geschmack! :) Es ist ganz simpel und wirklich lecker. Gerade am Morgen oder am Nachmittag. Und natürlich könnte man das gefüllte Glas noch dekorieren - hmm, wie ein Cocktail! Yeaaah!

Rezept (für 1 Glas):

Starring:

7-8 Erdbeeren
1 Banane
1 Tasse Milch
1TL Vanilla Bean Paste 

 

Zubereitung:

Obst und Vanilla Bean Paste zusammengeben und pürieren. Milch dazugeben. Mehr oder weniger, je nachdem welcher Dickheitsgrad/Flüssigkeitsgrad gewünscht ist.


Die Paste ist bei Amazon erhältlich, in Läden habe ich sie noch nicht gesehen aber vielleicht hat man bei Galeria Kaufhof oder im KaDeWe (für die Berliner) eine Chance? Amazon dürfte die einfachste Variante sein.

Anstatt der Banane schmecken auch Blaubeeren wunderbar. Himbeeren passen natürlich auch sehr gut! (Ich liebe frisches Obst, deshalb nehme ich für die Smoothies immer die nicht mehr ganz so gut aussehenden Früchte und esse den Rest so.) Ich hatte Smoothies lange Zeit ohne Vanilla Bean Paste zubereitet aber ohne würde ich es jetzt nicht mehr machen *g* 

Give it a try guys! Und lasst mich wissen, ob es geschmeckt hat. Würde mich auch über leckere Kompositionen von Eurer Seite freuen! ^____^

Sonntag, 17. Juni 2012

Random: Trefft Pon de Lion und Haro

Kennt Ihr die japanische Donut-Kette Mister Donut? Wie sieht es mit dem Anime Gundam 00 aus? Dann dürftet Ihr die zwei auf dem Bild erkennen:


Pon de Lion und Haro (von links nach rechts)

Pon de Lion ist eines der zwei Maskottchen von Mister Donuts und trägt den Standard-Donut Pon-de-ringu als seine Mähne. Diese Donuts sind wirklich super lecker und haben darüber hinaus eine tolle Konsistenz! Mochi mochi, anyone? Hier das passende CM:




Meine Pon de Lion Figur ist eine Spardose in der Position einer Maneki-neko mit einem koban (alte japanische Währungseinheit) unter der Pfote und war ein Geschenk von einer guten Freundin und ihrem Freund als sie von Shizuoka hoch zu mir nach Tôkyô kamen. Sie wussten wie sehr ich Yume Lion - das Maskottchen von dem Fernsehsender Tôkyô MX - mochte, bekamen dieses aber nirgends zwischen die Finger. Lustiger Weise ähneln sich Pon de Lion und Yume Lion unheimlich, weshalb sie sich einfach für den kleinen Donut-Löwen entschieden hatten.

Haro ist ein kleiner Roboter aus der Serie Gundam 00. Ich fand ihn super cool - ich habe sowieso ein Herz für kleine, niedliche Roboter - und bekam ihn überraschend von einem Freund geschenkt. Sprechen kann der Kleine. Und sich rollen und mit den Ohren Flappen.

Seit geraumer Zeit sitzen Pon de Lion und Haro nun zwischen Konsolen und TV und bringen sozusagen Glück beim Zocken. Oder so *gg*

Habt Ihr auch Maskottchen/Figuren bei Euch herumzusitzen? Kennt Ihr vielleicht Pon de Lion oder Haro? Lemme know~

Freitag, 15. Juni 2012

Check it out: Bubble Tea im McDonalds McCafé

Am Donnerstag hatte ich es endlich geschafft und ich machte mich auf, um den seit Montag nun auch bei McDonalds erhältlichen Bubble Tea zu testen! Jap, McDonalds hat den Trend ziemlich verspätet aufgeschnappt und reitet nun mit auf der Welle des Bubble Tea Wahnsinns, die wie bereits berichtet  seit 2011 am Start  ist und unaufhaltbar scheint. Wirtschaftlich ist die Trittbrettfahrerei auf jeden Fall eine gute Sache.

Auch eine gute Sache für den Konsumenten? Es bleibt zu klären, ob der Bubble Tea bei McDo es auch bringt. Wie immer bei Konsumgütern ist es alles eine Frage des Geschmacks, hier geht es um den meinen. Also here we go =^__^=

Da ich mich am Abend Richtung McDonalds begab, war es im McCafé (nur dort gibt es den Bubble Tea) angenehm leer und ich konnte in Ruhe bestellen und ein wenig mit der Bedienung schwatzen. Auf meine Frage hin, ob die Besucheranstürme Zwecks Bubble Tea Konsums sehr groß wären, wurde nur genickt und entgegnet, dass es ziemlich stressig und nervig sei. Immerhin hatte das Personal viel zu lernen und die drei Mischelemente (Teebasis, Flavor, Topping) bei der Zubereitung des Tees können bei vielen Besuchern leicht zu Unübersichtlichkeit führen - gerade, wo alles noch so neu ist. Sie tat mir ein wenig Leid, den Stressfaktor bei der Bedienung kann man sich vorstellen.

Nun aber zum Bubble Tea! Meine Wahl:

Teebasis: Grüner Tee
Flavor: Passion Fruit
Topping: Litschi-Bobas


Der linke Becher präsentiert stolz meine Wahl.

Die Wahl traf ich ziemlich unspontan, denn ich hatte mich im Vorfeld informiert, welche Sorten es gibt, so dass ich mir eine Zusammenstellung holen konnte, die ich auch in meinem Lieblings-Bubble Tea-Laden BoboQ bekommen kann und natürlich schon getrunken habe. So fiel der Vergleich bzw. die Einschätzung des McDo-Bubble Teas leichter.

Als erstes fiel sehr positiv auf, dass der Preis für den Bubble Tea bei McDonalds um einiges billiger ist als bei anderen Anbietern. Regular Size kostet 2,69 Euro und Grande Size kostet 2,99 Euro. Mit Coupon kostet Regular Size übrigens nur 1,99 Euro (bis einschließlich 01.07.2012). Besagten Coupon bekommt ihr HIER.

Der Geschmack des Bubble Teas war wirklich sehr lecker, obwohl es für mich eher nach Birne schmeckte, als nach Passion Fruit. Das verursachte Verwunderung, denn obwohl es sich um ein aromatisiertes, eingefärbtes und höchst zuckerhaltiges Getränk handelt, bekommt man keinen annähernd Passion Fruit-artigen Geschmack geliefert. Was läuft da schief? Man erwartet keinen natürlichen Geschmack aber wenigstens einen Fake-Hauch von Passion Fruit? Mmmh. Well, dem Gemecker zu Trotz - lecker war es trotzdem. Sehr sogar!

Und wo wir schon beim Thema Farbe sind, die McDonaldsche Version des Bubble Teas scheint ohne Farbstoffe auszukommen!? Zumindest wirkten unsere Getränke farblich durchweg langweilig. Keine Spur von den typischen quietschebunten Getränken und das, obwohl genau mit diesen auf Postern und im TV geworben wird. Hier sei allerdings erwähnt, dass die verschiedenen Tees sich schon farblich abhoben aber im Vergleich zu dem, was man sonst an jeder Ecke bekommt, war ein deutlicher Unterschied zu erkennen. Optisch ein Minus aber eigentlich ein Plus auf dem Konkurrenzsektor, denn hier hebt McDonalds sich scheinbar ab.

Die Bobas schmeckten wie andere Litschi-Bobas, die ich bereits probiert hatte aber die Konsistenz ließ sämtliche Wünsche meilenweit offen. Sie waren sehr weich, "poppten" überhaupt nicht und eckelten schlichtweg an. Und das kommt von einer Person, die die verschiedenen Konsistenzen von Nahrungsmitteln sehr zu schätzen weiß und dahingehend nicht mäckelig ist.

Ein weiterer Minuspunkt war der viele Schaum im Getränk. Natürlich existiert dieser auch bei anderen Bubble Tea-Anbietern aber so auffällig war es bei meinen bisher genossenen Bubble Teas noch nie. Nun, vielleicht war das ein Zufall - das müsste man vermutlich weiter testen. Was noch auffiel war der Fakt, dass es keine Tapioka-Perlen gab, die eigentlich so zum Bubble Tea gehören, wie das Gaspedal ins Auto. Ich meine, c'mon? Ich denke das Fehlen lässt sich dadurch erklären, dass McDo ein wenig Feldarbeit leistete und die Tapioka-Perlen innerhalb der Zielgruppe sich als nicht sehr beliebt entpuppten. Zumindest nach meiner Theorie.

Schaum und überweiche Bobas im Mix.

Mein Fazit:

Positiv: Der Geschmack, die anscheinend fehlenden (extremen) Farbstoffe und der günstige Preis.

Negativ: Der falsche Geschmack, die Konsistenz der Bobas sowie der übermäßige Schaum. Es gibt auch keine Tapioka-Perlen.

Ginge es nur um den Geschmack des reinen Getränkes, könnte man wohl nicht viel gegen die McDo-Variante sagen. Allerdings geht es um Bubble Tea und in den gehören nunmal Bubbles hinein. Diese wollten jedoch überhaupt nicht gefallen. Ein weiterer Besuch zum Bubble Tea-Konsum bei McDonalds wird ausbleiben.

Dennoch gibt es natürlich viele positive Aspekte an dem McDonalds Bubble Tea und wenn ihr mit der Konsistenz klar kommt, dann ist er vielleicht auch etwas für Euch. Habt Ihr ihn schon probiert? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen!

PS: Tyler von Ty's Seven Nights To Rock hat den Bubble Tea auch schon getestet! Wenn Ihr Interesse an einer weiteren Meinung habt, könnt Ihr diese auf ihrem Blog nachlesen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Gradius, Parodius und Co.

"You think you can beat me with 'that'? Loser!" - Moai Dimension, Gradius Gaiden

"That doesn't hurt." - Giga's Rose, Gradius Gaiden

Diese und ähnlich herausfordernde Ansagen bekommt man nicht selten von diversen Bossen zu hören. Doch ganz gleich, ob man es mit einem Core, einem planzlichen Boss oder etwas ganz anderem zu tun hat, es gilt immer:

"Destroy the core."

"Crush its head."

"Shoot the center."

Liebhaber der Gradius-Reihe sowie allen Vorgängern und Ablegern dieses Old-School Shoot-'em-ups fühlen bei solchen Ansagen vermutlich das gleiche Kribbeln in den Fingern wie das bei mir der Fall ist. Ich liebe, liiiebe Gradius und alles, was damit zu tun hat! 

Den ersten Kontakt mit dem Game hatte ich als kleines Kind mit Parodius für den guten alten Game Boy. Das Spiel hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und einige Jahre später entdeckte ich, dass es sich bei Parodius um keinen alleinstehenden Titel, sondern um eine Parodie-Version zu Gradius handelt. Ab da gab es dann kein Halten mehr...

Seid also vorgewarnt, denn hier wird es in nächster Zeit immer wieder Postings über Gradius und Co geben! Random Gedanken, Game-Reviews, Soundtrack-gegeeke oder einfach nur Postings, damit auch in Zeiten der ultra-komplexen Games die immensen Herausforderungen eines so simpel erscheinenden Scrolling-Shoot-em-ups nicht in Vergessenheit geraten!

Der Stoff für weitere Postings ist schon in den Startlöchern.

Wie sieht es eigentlich bei Euch aus? Kennt ihr die Spielreihe oder einen der vielen Ableger? Habt Ihr vielleicht selbst noch auf dem Game Boy Parodius gezockt? Freue mich immer sehr auch von anderen Gradius-Geschädigten zu lesen! =^ _ ^=

Montag, 11. Juni 2012

Onigiri-Brötchen

Gestern hatte ich es dann endlich einmal geschafft die tollen Onigiri-Brötchen von Mari-Chan (checkt ihren Blog HIER!) nachzubacken. Ich hatte sie schon vor einiger Zeit auf ihrem Blog entdeckt und wollte mich eigentlich direkt am nächsten Tag an ihnen versuchen aber wie es immer so ist kam ich einfach nicht so schnell dazu wie ich gedacht hatte.

Mein Hefeteig wollte gestern auch nicht so wirklich aufgehen, weshalb die Brötchen sehr flach geworden sind. Ziemlich hell sehen sie auch aus, obwohl sie lang genug im Ofen waren. Mmmh. Trotzdem sind sie total lecker und ich werde sie auf jeden Fall wieder machen! Optisch werden sie das nächste Mal bestimmt besser, obwohl ich die flache Form gar nicht so verkehrt finde ^^


Als Füllung hatte ich mich für Lachs entschieden und es schmeckte mir auch sehr gut! Konnte Gestern nicht widerstehen und habe gleiche etwas von den Brötchen genascht. Heute auf Arbeit gab es dann mehr. Ein paar sind noch übrig aber ich denke nicht, dass sie den heutigen Tag noch überleben werden *gg*

Freitag, 8. Juni 2012

Nachtlichter: SPÖKA und Boon Glo

Nachtlichter sind eigentlich für Kinder gedacht, damit sie Nachts in der Dunkelheit keine Angst vor den Monstern unterm Bett haben müssen. Schöne Sache für die Kids und definitiv auch für die Größeren. Wer sagt denn, dass die kleinen Helfer nur die Schatten vertreiben können? Verschiedene Lichtquellen haben ganz unterschiedliche Einflüsse auf die Atmosphäre eines Raumes - Nachtlichter sind da keine Ausnahme. Optisch sind einige Modelle wirklich schön anzuschauen und wer auf niedlichen oder stylishen Kram steht, der stimmt mir da vielleicht zu.

Wer letztes Jahr im IKEA war, dem fielen vielleicht die kleinen Gespenster namens SPÖKA in der Kinderabteilung auf. Ich sah sie und konnte nicht umher eines der kleinen Dinger mitzunehmen, wobei ich mich für die blau-türkise Variante entschieden hatte. Ein zweiter SPÖKA deckt das rötliche Farbspektrum ab. Beide SPÖKAs wechseln die Farben oder behalten eine bei - je nach Einstellung. Meines Wissens gibt es die kleinen Nachtgespenster noch in einigen IKEA-Filialen - ansonsten ist Ebay immer eine gute Anlaufsquelle. (Boah, ich verweise schon wieder auf Ebay aber that's how it goes..)


SPÖKA bei Tag

SPÖKA bei Nacht

Preislich liegt SPÖKA bei 14,99 Euro. Hier ein Link zur IKEA-Homepage.

Ein anderes Nachtlicht habe ich Ende letzten Jahres entdeckt und heißt Boon Glo von der Firma Boon. Auch hier handelt es sich um ein Nachtlicht für Kinder aber gerade optisch weiß es zu überzeugen. Das Design wirkt ziemlich futuristisch und bietet neben einstellbaren ineinanderfließenden Lichtnuancen auch die Möglichkeit die leuchtenden Bälle aus den Halterungen zu nehmen. Dieser Punkt ist dann wohl eher für die Kids interessant aber generell würde ich dieses Nachtlicht sehr, sehr gerne haben. Leider gibt es dieses Produkt noch nicht auf dem deutschen Markt aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Hier ein Link zu AMAZON.com.

Was haltet Ihr von Nachtlichtern? Habt Ihr vielleicht auch eines Daheim? Lemme know~

Mittwoch, 6. Juni 2012

Check it out: Starbucks Bottled Frappuccino Coffee Drink aus dem Kühlregal

Bei meinem letzten Starbucks-Besuch, wurden Gutscheine für ein neues Produkt von Starbucks ausgeteilt, die es seit neuestem in den Kühlregalen der Supermärkte gibt. Die Gutscheine gelten nur für REAL-Supermärkte und sind bis Ende Juli gültig - die Aktion sollte also noch eine Weile laufen.

Die promoteten Produkte, um die es bei besagter Aktion geht, sind die Starbucks Frappuccinos in den Geschmacksrichtungen Coffee, Mocha Chocolate Flavour und Vanilla. Kostenpunkt pro Flasche ist 1,89 Euro.



Vor dem eigentlich Geschmackstest habe ich einen ersten Geruchtest gemacht und konnte dabei keinen Unterschied zwischen den Sorten erriechen.

Der Geschmack:

Coffee: Hat den typischen Kühlregalkaffee-Geschmack. Ziemlich süss, was nicht negativ ist aber mit dem typischen Kaffeegeschmack, den man von den Starbucks-Kaffeehäusern kennt, hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Schmeckt eigentlich wie jedes andere Produkt.

Mocha Chocolate Flavor: Schmeckt definitiv schokoladig, ist im Abgang jedoch nicht wirklich von der Sorte Coffee zu unterscheiden. Also Mocha schmeckt man nicht raus und bis auf die anfängliche Schokoladennote, kann ich keinen Unterschied bemerken.

Zur dritten Sorte Vanilla kann ich leider noch nichts sagen, weil ich noch nicht dazu kam sie zu probieren. Dies wird jedoch demnächst nachgeholt und natürlich auch Bericht erstattet.

Und sonst so?

Braune, beige und milchige Farben des Außendesigns treffen auf die weichen Formen der Flasche. Macht erstmal was her. Gerade im Vergleich mit anderen Produkten im Kühlregal. Das Produkt liegt auch gut in der Hand.

Fair Trade! Wie bei Starbucks üblich sind auch hier der verwendete Zucker, der Kakao und der Arabica-Kaffee Teil der Fair Trade Kette.

Fazit:

Die zwei bis jetzt getesteten Sorten schmecken wie jede andere (billigere) Marke aus dem Kühlregal. Bis auf die Schokoladennote ist auch kein Unterschied zwischen Kaffee und Mocha zu bemerken. Das Design sticht allerdings heraus und überzeugt. Passt meiner Meinung nach gut zu Starbucks. Ganz Starbucks-like natürlich auch Fair Trade-Zutaten mit am Start.

Alles in allem ein ziemlich enttäuschendes Fazit, denn für den stolzen Preis pro Flasche bekomme ich bei anderen Produkten locker die doppelte Menge. Ich bin eigentlich das totale Starbucks-Kind aber da spare ich mir lieber das Geld und gehe direkt zu Starbucks.

Die Bewertung: 1 von 5 Sternen.


Was denkt Ihr? Habt Ihr die Starbucks Frappuccios aus dem Kühlregal schon probiert? Wenn ja, was ist Eure Lieblingssorte? Oder präferiert Ihr auch eher den Kaffee direkt in den Kaffeehäusern? Lemme know~

Montag, 4. Juni 2012

Random: Tekken (der Film)

OMG! Wie konnte ich diesen Film bloß verpassen? Vielleicht, weil er rauskam als ich mit meiner Diplomarbeit beschäftigt war? Wie dem auch sei - gestern Abend lief er im Fernsehen und ich stolperte sehr zufällig darüber.



Neben Street Fighter war Tekken eines der ersten Fight Games, die ich auf der Playstation gespielt hatte und dass es nun eine Realverfilmung gibt finde ich unheimlich cool! Guuut, die Story ist sehr anders als in den Games und überhaupt sollte man erst gar nicht damit beginnen Vergleiche ziehen zu wollen aber als Freund von Action-Filmen bin ich doch sehr begeistert! Schaute daraufhin direkt die Wiederholung in der Nacht und packte den Film auf meine Amazon-Wunschliste *gg* Ich konnte nicht anders! Außerdem auch ein cooler Theme-Song von den Sick Puppies. Obwohl ich da sagen muss, dass dieser mich erst nach zweimaligem Filmgucken so richtig in den Bann zog...

Kennt Ihr den Film? Mögt Ihr ihn auch oder stören Euch doch die extremem Abweichungen zu der Game-Serie?


Nachtrag: Wie ich gerade herausfand, wurde der Film direkt auf DVD veröffentlicht und kam gar nicht in die Kinos. Kein Wunder, dass ich es nicht mitbekam! Uuuuund es wird einen weiteren geben - noch dieses Jahr. Titel: Tekken 2 - Revenge of Kazuya.

Can't wait! 

Noch ein Nachtrag (Nein, das wird keine Gewohnheit): Der Tekken-Oberboss Katsuhiro Harada hat auf seinem Twitter-Account besagten Tekken 2 Film dementiert. Ob das nun der Wahrheit entspricht wird sich zeigen - immerhin fand Harada den Film sowieso schrecklich. Eine Prequel dürfte ihn umso weniger erfreuen. Nun, man darf gespannt sein!

Check it out: Starburst Sweet Fiesta

Starburst ist eine US-amerikanische Marke und gehört zur The Wrigley's Company und ist in den USA für diverse Produkte bekannt, besonders für ihre Kaubonbons. Starburst ist in vielen verschiedenen Sorten erhältlich und übersteigt mit der Vielfalt an Geschmacksrichtungen bei weitem das, was man hier aus Deutschland so bekommt.

Leider kann man Starburst bei uns nicht direkt im Laden kaufen, sondern muss es sich online besorgen. Ebay ist da meistens ein guter Anlaufpunkt aber auch Amazon hat Anbieter, die Starburst vertreiben. Die besten Preise schlägt man meinen Erfahrungen nach allerdings bei Ebay raus. Je nachdem was und wieviel man möchte. Für die kleine Packung bezahlte ich ohne Versandkosten 1,59 Euro.


Kleine Packung Starburst Sweet Fiesta.

Der Geschmack: 
 
Cherry Mango: Kirsch ist bei dieser Kombo der dominante Geschmackgeber. Die Mango ist so gut wie gar nicht bemerkbar und eigentlich nur dann herausschmeckbar, wenn man die Sorte kennt.

Melon Berry: Ich liebe alle Sorten mit Melone von Starburst! Es schmeckt immer saftig und definitiv nach Honigmelone. Den Berry-Teil schmeckt man allerdings nicht wirklich heraus, ich konnte auch nicht herausfinden um welche Beere es sich handeln soll.

Peach Guava: Schmeckt definitiv exotisch und frisch und beide Früchte lassen sich herausschmecken, wobei die Guave meiner Meinung nach eindeutig vorschmeckt.

Strawberry Pineapple: Erdbeere und Ananas gehen bei dieser Sorte geschmacklich auf jeden Fall Hand in Hand und bilden eine tolle Kombination. Es ist die perfekte Mischung beider Früchte.

Die Geschmäcker variieren bei Sweet Fiesta sehr - manche Sorten schmeckt man sehr gut heraus, manche nur teilweise. Dafür sind alle vier Sorten wirklich saftig und im Geschmack exotisch anders.

Und sonst so? 

Die Textur der Kaubonbons ist seidig und passt zum saftigen Fruchtgeschmack des Produktes. Anfangs wirken die Starburst ein wenig hart, dies ändert sich beim Kauen jedoch nach wenigen Sekunden - definitiv schneller als bei deutschen Marken-Kaubonbons.

Das Verpackungsdesign ist lila und mit dem Starburst-typischen gelb-roten Markenschriftzug versehen. Die Kaubonbons sind noch einmal einzeln, zur Geschmacksrichtung farblich passend verpackt. Generell geht es quietschbunt her, was thematisch sehr gut zum Thema Fiesta passt. Sweet sind sie allemal und machen gute Laune!

Mein Fazit:

Wem die deutschen Kaubonbonsorten etwas langweilig geworden sind oder wer einfach einmal etwas Neues probieren möchte, der sollte Starburst Sweet Fiesta auf jeden Fall eine Chance geben. Preislich sind sie durch den Import teurer als die heimischen Produkte, dafür bieten sie geschmackliche Abwechslung, bei der jedoch nicht immer alle Sorten klar herausschmeckbar sind. Die Textur und das Design sprechen an.

Als Bewertung gibt es deshalb 3,5 von 5 Sternen!


Wie sieht es bei Euch aus? Kennt Ihr Starburst? Habt Ihr es schon einmal probiert? Lemme know! =^__^=

Montag, 28. Mai 2012

Geocaching - Raus in den Wald

Der letzte Geocaching-Ausflug führte eine Freundin und mich in den Wald. Hier in der Umgebung gibt es ziemlich viel Wald aber dieses kleine Stück Natur kannten wir noch nicht und es war wirklich wunderschön dort!




Eine kleine Wannabe-Brücke, die wir "mutig" überquerten.

Der Cache!

Wir gingen quer durch den Wald und fanden einen kleinen See.

In der Nähe von diesem Bild weckten wir ein Wildschwein ausversehen aus seinem Mittagschlaf - tat uns wirklich Leid!!

Ich liebe Geocaching! Ihr auch?

Sonntag, 27. Mai 2012

Veipâ (ウェイパァー味覇) - leckere Geheimwaffen die Zweite

Wie geht es Euch? Genießt ihr auch das tolle Wetter?

Nachdem ich Euch vor einiger Zeit Kimchi-no-moto vorstellte, möchte ich heute von einer weiteren "leckeren Geheimwaffe" berichten: Veipâ.

Veipâ ist eine Würzpaste aus Japan, die als eine Art geschmackliche Grundlage für diverse Gerichte eingesetzt werden kann, die (meistens) aus der chinesischen Küche stammen und sich in Japan großer Beliebtheit erfreuen. Auf der Verpackung werden Gerichte wie Ramen, Châhan (Bratreis), chinesische Suppen, Chop Suey, Gyôza oder Karê (japanisches Curry) als Verwendungsbeispiele angegeben.

Eine japanische Freundin hat mir Veipâ nähergebracht und nutzt es als Hauptwürzmittel für Châhan. Ich war vom Geschmack total begeistert und finde, dass diese Würzpaste dem Essen tatsächlich diesen typischen Geschmack gibt, wie man ihn auch aus chinesischen Restaurants kennt. Meistens nutze ich Veipâ für Châhan, Ramen oder Wakame-Suppe. Letztere habe ich oft in meinem Lieblings-Yakiniku-Restaurant gegessen und muss diesen Genuss  dank Veipâ auch hier in Deutschland nicht vermissen! DAS macht diese Würzpaste für mich zur totalen Geheimwaffe!!

Der einzige Wermutstropfen ist, dass Veipâ weder in deutschen Asialäden noch im nicht-japanischem Web erhältlich ist. Man muss sich also entweder in Japan eindecken - dort ist es in fast jedem Supermarkt erhältlich - oder man lässt es sich herschicken/mitbringen. Natürlich könnte man es auch bei Amazon.jp bestellen, allerdings sind die Kosten dann ziemlich hoch!

Ab pro pro Kosten. Veipâ wird in einer Dose verkauft und ist in drei verschiedenen Größen erhältlich. 250g kosten dabei umgerechnet ungefähr 8 Euro, 500g circa 12 Euro und 1Kg um die 19 Euro. Das klingt alles zuerst einmal ziemlich teuer, allerdings ist Veipâ sehr ergiebig und auch lange haltbar. Von daher finde ich den Preis in Ordnung.

Meine 250g Dose

Die Paste

Falls Ihr also mal an Veipâ rankommt oder es sogar schon Zuhause habt, dann solltet ihr diesem Rezept hier eine Chance geben:


Rezept: Wakame-Suppe

Der Cast:

Veipâ
Wakame, getrocknet
Wasser
schwarzer Pfeffer
ein wenig gerösteter Sesam

Zubereitung:

Die gewünschte Menge Wasser in einem Topf erwärmen und Veipâ darin auflösen. Je nach Wassermenge muss die Menge der Paste angepasst werden. Wakame gesondert in eine Schüssel mit Wasser legen und warten bis die Algen wieder weich sind. Ich spüle sie meist noch einmal mit frischem Wasser, wringe sie aus und gebe sie dann in die Suppe. Mit schwarzem Pfeffer würzen und ein wenig Sesam in die Suppe geben - fertig!

Die fertige Suppe. Itadakimasu!

Wie sieht es mit Euch aus? Kennt ihr Veipâ? Mögt Ihr es? Und wie sieht es mit Wakame-Suppe aus? Kennt ihr vielleicht gute Rezepte, die gar kein Veipâ brauchen? Let me know! =^___^=

Freitag, 25. Mai 2012

Gyôza mit Fleischfüllung

Gyôza sind kleine, hübsch geformte Teigtaschen, die meist eine Füllung aus Gemüse, Fleisch oder Garnelen beinhalten. Ursprünglich kommen Gyôza aus China, sind jedoch in vielen Regionen Asiens in abgeänderten Versionen unter den verschiedensten Namen vertreten.

In Japan erfreuen sich Gyôza großer Beliebtheit und sind dort in diversen Restaurants und Izakayas erhältlich und aus den Kühlregalen der Supermärkte nicht mehr wegzudenken. Gerade die Supermarktvarianten sind sehr preisgünstig und in der Mikrowelle schnell aufgewärmt. Natürlich kann man die fertig erworbenen Gyôza auch auf der Pfanne braten aber ganz gleich wie man sie zubereitet, meiner Meinung nach schlagen sie die selbstgemachte Variante nicht. Diese verlangt allerdings ein ganzes Stück mehr Zeitaufwand in der Zubereitung.

Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück, dass mir eine chinesische Freundin aus Shanghai beibrachte, wie man Gyôza macht und mit ein wenig Übung beim Formen der kleinen Teigtaschen, klappte es doch ganz gut und brachte viel Spass in die Küche - neben der Vorfreude auf das Abendessen!

Vorgestern überkam mich mal wieder die Lust auf Gyôza, also ging es gestern Abend endlich los und ich kümmerte mich um die Vorbereitungen, damit ich heute mit meiner Familie Gyôza zum Mittag essen konnte. Die Füllung mache ich generell nach Augenmaß, ich habe aber versucht hier alles halbwegs geordnet zusammenzubekommen ^^


Rezept: Gyôza (für circa 30 Stück)

Der Cast für den Teig:

200g Mehl
1/2 TL Salz
heisses Wasser

Der Cast für die Füllung:

250g Rinderhack (Schweinehack ist auch sehr lecker)
1 Eiweiß
1/3 Tasse Bambussprossen, fein gehackt
3/4 Tasse Weisskohl oder Spitzkohl, fein gehackt
3 EL Frühlingszwiebeln, fein gehackt
2 EL Knoblauch, fein gehackt
2 EL Ingwer, fein gehackt
ein paar Tropfen geröstetes Sesamöl
2 EL Sojasoße - je nach Geschmack und Konsistenz der Füllung auch mehr
1 EL Zucker

Der Cast für den Dip:

Sojasoße und Reisessig in gleichen Teilen
einige Tropfen chinesisches Chilli-Öl

Zubereitung: 

Das Mehl sieben, Salz hinzufügen und nach und nach das heisse Wasser dazugeben und verrühren bis man einen Kloß formen kann. Dann in eine Schüssel legen, mit einem feuchten Tuch abdecken und 1 Stunde stehen lassen. Danach den Teig zu einer langen Rolle formen und nicht am Mehl sparen, damit der Teig nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt. Die Rolle sollte im Durchmesser etwa so dick wie eine Walnuß sein, dann kann er mit einem scharfen Messer einmal in der Mitte durchgeschnitten werden. Die entstandenen zwei Rollen wieder in der Mitte durchschneiden und so weiter verfahren bis circa 30 kleine Stücke Teig herauskommen.


Die entstandenen Stücke werden mit dem Handballen platt gedrückt und dann unter Zuhilfenahme einer Teigrolle zu flachen, "runden" Plättchen ausgerollt. Rund hier in Anführungszeichen, weil auf diese Weise nicht alle Plättchen die gleiche Form haben werden. Wer es akurater mag, kann da einfach mit einem runden Keksausstecher oder wie ich mit einem Glas richtige Kreise aus den nicht so runden Plättchen ausstanzen.

Wer zwar Gyôza selbst machen aber den Aufwand für die Teigplättchen umgehen möchte, kann auch einfach vorgefertigte Teigplättchen beim Asialaden kaufen. Dort sind sie im Tiefkühlregal erhältlich =^ - ^=



Ist das geschafft, geht es an die Füllung! Hier einfach alle Zutaten vermischen und abschmecken. Die Füllung sollte eine matschige Konsistenz haben, die einigermaßen gut zusammenhällt. Mit dem Formen geht's weiter, dabei wird etwas von der Füllung in die Mitte der Teigscheibe gegeben und der innere Rand zur Hälfte mit Wasser befeuchtet.



Danach wird die Scheibe zusammengeklappt und nur oben in der Mitte zusammengedrückt. Rechts von der Mitte wird die Vorderseite des Teigs ein wenig übereinandergefaltet - ich mache meist drei kleine Falten. Das gleiche wird auf der linken Seite wiederholt. Man kann sie aber auch einfach von einer Seite zur anderen durchfalten - je nach Lust und Laune.





Sind alle Gyôza geformt, wird eine Pfanne mit ein wenig Öl erhitzt und die Gyôza bei mittelhoher Hitze gebraten bis sie an ihrer Unterseite braun geworden sind. An dieser Stelle wird Wasser in die Pfanne gegeben (ACHTUNG! Spritzgefahr! Außerdem wird heisser Wasserdampf aufsteigen!), so dass die Gyôza zu einem Viertel im Wasser sitzen. Die Pfanne sofort mit einem Deckel abdecken. Wenn die Gyôza ein wenig durchsichtig geworden sind, kann der Deckel wieder entfernt werden. Die Gyôza sind fertig, wenn das Wasser komplett verkocht ist.




Die Zutaten für den Dip einfach vermischen - fertig!

Tipp: Die Teigplättchen können mit Folie abgedeckt in den Kühlschrank gestellt und ein paar  Stunden später weiterverarbeitet werden. Das gleiche gilt für die rohen Gyôza. Sie können auch eingefroren werden, allerdings habe ich das noch nicht probiert.


Ich bin noch immer total satt! ^____^ Nächstes Mal probiere ich mal Gyôza mit Garnelenfüllung! Habe diese Variation noch nicht probiert und weil ich Garnelen sehr gerne esse bin ich da sehr gespannt drauf. Ich werde bestimmt berichten!

Was ist mit Euch? Habt Ihr schon einmal Gyôza gegessen? Mochtet Ihr sie? Was ist Eure Lieblingsfüllung?

Sonntag, 20. Mai 2012

Zitronen-Pancakes mit Erdbeeren und Minze

Ich liebe, liebe, liiiiebe Pancakes! 

Früher war dem eigentlich nicht so, vor allen Dingen nicht in der typisch amerikanischen Variante mit Butter und Ahornsirup. Nach einem Jahr in den USA hatte sich das allerdings geändert. Momentan fange ich an die Pancakes auch mit Obst zu mögen. Ich liebe Obst! Bislang aber eigentlich nicht in Verbindung mit Pancakes. Nun, das scheint sich seit einiger Zeit auch zu ändern. *gg* 

Vor ein paar Wochen habe ich zum ersten Mal Blaubeer-Zitronen-Pancakes gemacht und sie haben mir wirklich sehr gut geschmeckt. Dieses Mal gab es Zitronen-Pancakes mit Erdbeeren, Zitronensaft und frischer Minze und wieder mochte ich die Obst-Pancakes-Mischung. Schmeckte frisch und irgendwie total nach Sommer!

Meine Pancakes mit ein wenig Ahornsirup und Sahne

Und hier das Rezept, dass ursprünglich irgendwo aus dem amerikanischen Web stammt, mittlerweile aber von mir abgewandelt wurde. Letztendlich habe ich alles Pi mal Daumen gemacht, also habt das am besten im Hinterkopf, solltet ihr dieses Rezept ausprobieren ^^

Pancakes:

180g Mehl
1 EL Backpulver
1 EL Natron
1 TL Salz
2 EL Zucker
1 Ei
350ml Buttermilch
Abrieb einer nicht gespritzten Zitrone
Saft einer Zitrone

Die trockenen Zutaten mischen und erst danach das Ei, den Abrieb, den Saft und die Buttermilch dazugeben. Dabei darauf achten, dass der Teig nicht zu sehr gerührt wird, damit er am Ende fluffig bleibt und später auf der Pfanne noch aufgehen kann. Die Buttermilch habe ich ganz zum Schluss hinzugefügt, um sicherzustellen, dass der Teig nicht zu flüssig aber auch nicht zu trocken wird.

Etwas Öl in eine beschichtete Pfanne geben und die Pancakes - ich habe immer drei zugleich gemacht - bei mittlerer Hitze ausbacken.


Minz-Erdbeeren:

500g Erdbeeren
Saft einer Zitrone
2 EL frische, gehackte Minze
3EL Zucker

Die Strunke der Erdbeeren entfernen und die Früchte danach in Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft, Minze und Zucker vermischen - beim Zucker je nach Geschmack etwas mehr oder etwas weniger nehmen. Er ist in erster Linie dazu gedacht, die Säure der Zitrone etwas zu mildern.

Die Pancakes mit den Erdbeeren und etwas Ahornsirup servieren. Etwas frisch geschlagene Sahne und ein wenig gehackte Minze darauf geben - fertig.


Was sind eure Lieblings-Pancakes? Oder favorisiert ihr eher deutsche Eierkuchen? Let me know! (^___^)//

Montag, 14. Mai 2012

Game-Review: Final Fantasy XIII (ohne Spoiler)


Das Game: Final Fantasy XIII (japanische Version)


Setting und Geschichte:

Das Game ist Teil der Fabula Nova Crystallis Final Fantasy Reihe, in die auch FF XIII-2, FF Type-0 und das noch zu erscheinende aber immer öfter als Vapoware gelabelte FF Versus XIII eingeordnet werden.

Die Geschichte um Final Fantasy XIII wird dem Spieler an zwei verschiedenen, gegenseitig verfeindeten Orten nähergebracht: In der schwebenden, prachtvollen und von vielen Menschen bewohnten Welt Cocoon und der darunter liegenden, von vielen Monstern aber auch einigen wenigen Menschen besiedelten Welt Grand Pulse. Sowohl Cocoon als auch Grand Pulse werden von übernatürlichen Wesen, den sogenannten Fal'Cie, bewohnt und beeinflusst.

Als eines Tages ein Pulse-Fal'Cie in Cocoons Küstenstadt Bodhum auftaucht, beschließt das Sanktum, die heilige Regierung von Cocoon, alle Bewohner, die in Kontakt mit dem Pulse-Fal'Cie kamen, gegen ihren Willen nach Grand Pulse ins Exil zu übersenden. Diese Umsiedlung wird im Spiel Purgation genannt und hat in Wahrheit lediglich die Funktion, die betroffenen Menschen auszuschalten, denn die Regierung sowie die gesamte Bevölkerung Cocoons haben fürchterliche Angst vor allem, was aus Grand Pulse stammt.

Die gottesähnlichen Fal'Cie wählen einige Menschen aus, um ihnen eine Aufgabe aufzuerlegen. Dazu erhalten die Auserwählten das Zeichen des Fal'Cies auf ihren Körper. Auf diese Weise sind sie als L'Cie stigmatisiert und von den Bewohnern Cocoons ebenso gefürchtet wie die Fal'Cie selbst. Die Aufgabe der L'Cie wird zu ihrer Bestimmung, die erfüllt werden muss, um so zum Kristall zu werden und der Legende nach ewiges Leben zu erhalten. Können sie ihrer Bestimmung nicht gerecht werden, verwandeln sie sich in Cie'th und fristen ein ewiges Dasein als Monster.

Der Pulse-Fal'Cie in Bodhum sowie die Anordnung des Sanktums zur Purgation sind Auslöser der Handlung von Final Fantasy XIII, in der sich unsere Hauptcharaktere durch die Verstrickung verschiedener Schicksale treffen und gemeinsam ein Ereignis nach dem anderen durchleben, um Lösungen für ihre Probleme zu finden, die letztendlich vielleicht den selben Ursprung haben...


Spielbare Charaktere:

Offiziell hat Final Fantasy XIII nur einen einzigen Hauptcharakter, wartet jedoch gleich mit mehreren spielbaren Charakteren auf, mit denen man so manches Abendteuer bestreitet und auf diese Weise genauso mit ihnen mitfühlt und -hofft, wie mit der weiblichen Protagonistin. 

Lightning (Claire Farron): Die offizielle Heldin des Spiels ist Mitglied der Schutzgarde und eine sehr zielstrebige Person mit Hang zum Einzelgängertum. Ihre jüngere Schwester Serah wird zu Beginn der Handlung vom Pulse-Fal'Cie in Bodhum zum L'Cie gemacht, was dazu führt, dass sie nun Serah retten will.

Snow Villiers: Ein junger Mann, der auf die anderen Charaktere oft wie ein unreifer Schwätzer wirkt aber sehr mutig ist und tatsächlich auch Führungskraft besitzt. Er ist mit Lightnings Schwester verlobt und versucht alles was in seiner Macht steht, um seine Geliebte von ihrem Schicksal als L'Cie zu befreien.

Sazh Katzroy: Der Älteste der Gruppe ist sehr sympathisch und freundlich und übernimmt hier und da soetwas wie die Vaterrolle für die jüngeren Charaktere. Sein ständiger Wegbegleiter ist ein kleines Chocobo-Küken. Wofür er kämpft wird erst später in der Handlung aufgedeckt.

Hope Estheim: Er ist der Jüngste im Bunde der kleinen Gruppe und wurde ohne Vorwarnung in die Purgation gerissen. Nach einem brutalen Verlust muss er sich seinen Ängsten stellen und sinnt nach Rache, die seinen Antrieb darstellt.

Oerba Dia Vanille: Ein fröhliches, aufgeschlossenes und oft ein wenig naiv wirkendes Mädchen, das im tiefsten Innersten schreckliche Gewissensbisse hat.

Oerba Yun Fang: Eine mystisch wirkende Frau, die nicht nur zielstrebig ist, sondern auch einen ausgeprägten Beschützerdrang besitzt. Sie ist auf der Suche nach Vanille.


Das Kampfsystem:

FF XIII zeichnet sich durch actiongeladene Echtzeitkämpfe aus, die zum Großteil des Spiels als Duo bestritten und wie gewohnt vom Gruppenführer gesteuert werden. Neu ist das Paradigmen-System, mit welchem die Gruppenmitglieder verschiedene Rollen zugewiesen bekommen und sich auf diese Weise schnell und effektiv den Kampfgegebenheiten anpassen können. Ebenfalls neu ist, dass sich durch den Wechsel der spielbaren Charaktere parallel auch der Gruppenführer ändert.

Die verschiedenen Rollen der Charaktere - Blaster (in der deutschen Version Verheerer), Attacker (Brecher), Healer (Heiler), Jammer (Manipulator), Enhancer (Augmentor) und Defender (Verteidiger), können im Kristarium mit Hilfe im Kampf gewonnener Kristallpunkte (KP) ausgebildet und weiterentwickelt werden. Im Laufe des Spiels kann jeder spielbare Charakter jeweils drei Rollen einnehmen, was zu einer großen Vielfalt an Paradigmen führt. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass sich der Spieler genau mit den jeweiligen Aufgaben der spezifischen Rollen vertraut macht und sich besonders die Stärken und Schwächen aller Charaktere ins Bewusstsein ruft.

Während der Kämpfe kann der anführende Charakter durch den Einsatz von Metapunkten, die sich nach jedem Kampf immer ein wenig wieder aufladen, seine persönliche Esper beschwören und dem Gegner essentielle Lebenspunkte entreissen. Eine Esper kann nur beschworen werden, wenn sie zuvor in einem Kampf auf Leben und Tod besiegt wurde. Jeder Charakter besitzt jeweils nur eine Esper.


Game Play:

Der FF XIII-Spieler kommt in den Genuss von einer top Ingame-Grafik und ansprechenden Zwischensequenzen, wenngleich diese stellenweise sehr häufig auftreten und ziemlich lang sind. Das Leveldesign glänzt mit Facettenreichtum und viel Liebe zum Detail.

Die Geschichte wird generell sehr linear erzählt, weshalb der Spieler keinerlei Mühen hat herauszufinden, wohin er als nächstes muss. Viel Umherirren ist hinfällig und Gespräche mit anderen Personen finden - bis auf zwei, drei Ausnahmen - tatsächlich nur im wortwörtlichen "Vorbeigehen" statt. Von vielen RPG-Fans wird das als eine zu große Einschränkung in der Spielerfreiheit aufgefasst, ich persönlich denke, dass es zwar etwas Schade ist, ich es aber nicht als sonderlich einschränkend empfand. Hat man viele Leute, mit denen man sprechen muss, um Sidequests oder Ähnliches zu erledigen, kann es auch mal nervig werden. Ich präferiere da eindeutig den guten alten Mittelweg.

Apropos Sidequests, Minispielen und Missionen: Nur letztere sind im Spiel zu finden - 64 an der Zahl, ab Level 11. Da kann dann ausreichend gelevelt werden. Sofern man die meisten Zwischenkämpfe mitnimmt, ist das davor nicht notwendig.


Sound:

Der Soundtrack wurde von Masashi Hamauzu komponiert und kann sich hören lassen! Es braucht nicht immer einen Nobuo Uematsu, um die Handlung Standesgemäß zu unterstreichen. Die Boss-Fights klingen episch und auch die Musik für die Zwischenkämpfe geht sofort ins Ohr. Für gute Laune sorgt "The Sunleth Waterscape" - neben Stücken wie "Saber's Edge" und "Desperate Struggle" einer meiner persönlichen Favoriten!


Fazit: 

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass Square Enix mit diesem Teil der Saga nichts falsch gemacht hat. Klar, Minuspunkte gibt es immer irgendwo. Sehr linear ist das Spiel, die Geschichte hier und da mit Klischees besetzt aber wer verlangt, dass Square das Rad neu erfindet?

Final Fantasy XIII bringt frischen Wind ins Kampfsystem, welches dem Spieler ein wenig Tiefgang in Punkto Taktik abverlangt, besticht mit seiner Grafik, wunderschönen Leveldesigns und einem ausgezeichnetem Soundtrack. Neben den Charakteren, sind das die für mich wichtigen Punkte, ob mir ein Spiel gefällt oder nicht.

Die Mischung der Charaktere ist wie ich finde sehr gelungen. Alle werden einem früher oder später sympathisch. Das hätte ich zu Beginn des Spiels, als Lightning einfach ein Stein, Hope eine Heulsuse, Snow ein Poser und Vanille ein naives Ding waren, sicher nicht gedacht! Dadurch, dass man alle Charaktere einmal selbst spielt, kommt das Mitgefühl von ganz allein.

---------------

Was ist Eure Meinung zum Spiel? Habt Ihr es gespielt? Wollt Ihr es vielleicht noch spielen? Bin gespannt was Ihr zu berichten habt!

Sonntag, 13. Mai 2012

Random: Final Fantasy-Fieber

Hey Peepz und Matcha-Lovers,

wie geht es Euch da draußen, in den Weiten des Internets?

Hier ist das (vermutlich) allseits bekannte Final Fantasy-Fieber ausgebrochen, das mich immer mal wieder fest mit seinen Klauen packte. Dieses Mal geht es um Final Fantasy XIII und jaaap, mir ist sehr bewusst, dass ich damit spät dran bin. Aber das ist leicht erklärt, denn ich hatte bisher nie die Möglichkeit es zu spielen - so ganz ohne PS3. Nun, dieses Problem ist seit nunmehr 11 Tagen Geschichte und ich konnte eeeendlich mein bis dato einziges PS3-Spiel aus dem Regal holen. Überraschung, Überraschung - das Spiel habe ich bereits seit gut zwei Jahren. Ich bekam es zum Geburtstag, während ich noch in Japan war. Meine Freunde dort wussten, dass ich mir irgendwann eine PS3 zulegen würde und so kam das Spiel dann tatsächlich noch vor der Konsole ins Haus. 

...hat ein wenig etwas von der Sache mit dem Huhn und dem Ei, oder? Aber okay, damit entfernen wir uns wohl vom Thema!(  ^ __^;)\\

Nachdem ich also endlich die PS3 hatte, konnte gezockt werden - so richtig! Die ersten Tage hing ich wann immer es möglich war vor dem Fernseher, um zu spielen. Purer Genuss! Schade, dass das Spiel mittlerweile durchgezockt ist aber es gibt ja auch noch FF XIII-2. Habe mir gerade Gestern die Demo aus dem Playstation-Store geladen und es mal angetestet. Allerdings muss ich gestehen, dass da bei mir der Funke noch nicht übergesprungen ist. Und das, obwohl viele Andere die spielerischen Freiheiten in Punkto Ortserkundung ecetera, die in FF XIII nicht allzu sehr gegeben waren, so sehr lobten. Vielleicht liegt es bei mir aber einfach auch daran, dass ich mental noch bei der "alten" Charakteraufstellung war und mich noch nicht richtig auf etwas Neues einlassen konnte. Die Charaktere einmal außer Acht gelassen, hat mich das Welten-Design überhaupt nicht überzeugt. Ich fand es trist und es animierte mich nicht unbedingt zur ausgiebigen Erkundung meiner Umgebung. Allerdings mochte ich die Erweiterung des Paradigmen-Systems um die Mog-Clock, die Monsterzucht und die Quick-Time-Events! Ich mochte ja schon das Paradigmen-System von FF XIII wirklich sehr, sehr gerne und empfand es als sehr flexibel und gut durchdacht. Es rockt sogar noch viel mehr als das Kampfsystem aus FF VII Crisis Core, welches ebenfalls in Echtzeit ablief und nicht einfach lahm und rundenbasierend war. Von diesem Punkt betrachtet, scheint FF XIII-2 also zu noch mehr Actionspaß einzuladen. Wir werden sehen wie ich in der Zukunft darüber denken werde.

Aaaanyways, dieser Post ist lang geworden, dabei wollte ich eigentlich nur ankündigen, dass hier demnächst ein paar Videogame-Reviews an den Start gehen werden. Also für alle Fans der SONY-Konsolen, egal ob stationär oder handheld - bin auf Eure Meinung gespannt!

Bis dahin lasst es Euch gut gehen! (^ _ ^)/~~


Dienstag, 1. Mai 2012

Random: Mission Starbucks-Namen

In Japan und den USA ist es schon länger Gang und Gebe und Starbucks Deutschland zieht seit ein paar Wochen nach und fragt seine Kunden während der Bestellung eines Getränkes nun ebenfalls nach deren Namen. Ziel der ganzen Aktion ist es wohl, dem Kunden das Gefühl zu geben, nicht im anonymem Kundenstrom unterzugehen. Persönlich soll es sein.

Dieser Service führt bei den Kunden naturgemäß zu verschiedensten Reaktionen - je nachdem, ob es sich um einen notleidenden Koffeinjunkie, einen waschechten Starbucks-holic oder vielleicht einfach nur um den durchschnittlichen coffee-to-go-Menschen handelt. Der eine fühlt sich in seiner Privatsphäre gestört, der andere schätzt die Aufmerksamkeit und der nächste ist genervt, weil der Kunde vor ihm erst sein Name buchstabieren muss.

Kunden wie ich haben mit dem neuartigen Service einfach nur Spaß und so startete ich die Mission Starbucks-Namen! Nicht jeden Tag hat man die Gelegenheit seinen Namen zu ändern  oder einfach einmal Jemand anderes zu sein - und wenn es nur für einen Java Chip Frappuccino ist!




Hier, wie auch auf diversen anderen Seiten wurde das Thema der Fake-Namen aufgegriffen und diskutiert. Bleibt herauszufinden, ob das nun im Sinne von Starbucks ist oder nicht, denn offensichtlich ist es nicht nur ein deutsches oder europäisches Phänomen sich aus welchen Gründen auch immer ein Starbucks-Alias zu schaffen. Vielleicht stört es das Franchise-Unternehmen aber auch gar nicht - Hauptsache der Kunde kommt wieder. Immerhin wird man sich bei der Idee der schnellen Kaffeebecherpersonalisierung auch Gedanken über die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten auf Seiten der Kunden gemacht haben, oder?

Was denkt Ihr? Würdet Ihr Euren richtigen Namen preisgeben? Schreckt ein derartiger Service ab? Nervt er? Hält er auf? Oder ist es einfach egal, solange es Kaffee dafür gibt?